Autor Thema: Tarak GFK  (Gelesen 12110 mal)

Asfael / Kheresh

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #45 am: September 21, 2012, 16:23:11 »
Stimmt: http://imperfectlybeautifulms.blogspot.de/2010/09/magic-of-rub-n-buff.html , wobei man den Effekt auch mit Acryl hervorrufen kann, indem man mit Kleenex oder Schwamm über nicht ganz getrocknete lasierte Oberflächen geht und damit Farbe wieder entfernt http://larp-monsterbau.de/assets/images/PG23-Zahne-plast.jpg .
Ich finde die bisherige Maltechnik der roten Rüstungen so gut, das nix verbessert werden muß. Probier ruhig die bekannten Wege!
« Letzte Änderung: September 21, 2012, 16:32:00 von asfael »
"Into the darkness he went. Into the flames of hell. With his head held high. And he smiled." (Warhammer- Predigttext; Wordbearers)

Tarak der Spalter

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #46 am: September 21, 2012, 17:48:32 »
So gerade aus Wonderflex und Moosgummi mal meine Schwebescheibe nachgebaut, die Farbe trocknet gerade. Morgen wird es Bilder geben und dann überprüf ich mal wie "echt" das ganze aussieht!
Ach ja diesmal hab ich nicht RAL 3004 genommen sondern wie meine Blutpack Kollegen RAL 3000!

Asfael / Kheresh

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #47 am: September 22, 2012, 08:32:37 »
Scheuerstellen
- Lese gerade quer, was man vor Baubeginn ansprechen könnte, und komm auf meine persönlichen Erzfeinde: Scheuerstellen. Man kann sie nicht ganz vermeiden.....
Wenn Metall auf lackiertem Metall scheuert, geht die Farbe ab und es sieht cool aus. Wenn GFK auf einer senffarbenen, bemalten GFK-Oberfläche scheuert...eher nicht.
Folgende Gegenmaßnahmen bieten sich an:
1. Einfärben des GFK; man mischt dem Harz im flüssigen Zustand Acrylfarbe bei- wieder: so viel wie nötig , so wenig wie möglich. Bei der roten Rüstung wär es passenderweise Dunkelrot- was zwar die Glasfasermatten weiß läßt, aber trotzdem eine wesentliche Verbesserung darstellt. Dennis hat übrigens auch Pattex Transparent eingefärbt und so haltbaren, ekligen Schleim produziert.
2. Verlegen der Scheuerstellen nach Innen, also auf gezielt gebaute, immer von der oberen Lage bedeckte Areale. Bei Schultern würde es so aussehen, das am Torso z.B. entlang der Armausschnitte im Überlappungsbereich eine Reihe von Erhebungen modelliert wird, auf denen die (deswegen größer ausfallen sollende) Schulter "arbeiten" kann, ohne die sichtbaren Bereiche des Torso zu berühren. Bei beweglichen überlappenden Platten (Geschübe oder auf dem Oberschenkel liegende Beintaschen) würde man ev keine einzelnen Erhebungen, sondern "Gleitschienen" legen. Genaue Lage, Höhe und Ausführung ist eine Einzelfallentscheidung. Keine Angst vor ev. entstehendem größerem Volumen der Rüstung- einer Chaosrüstung kommt das nur zugute.
Weswegen der Bau der neuen GFK- Schultern tatsächlich auf einer im Überlappungsbereich mit dem Torso verdickten auf das Original aufgebrachten Unterlage (z.B. Wellpappe) erfolgen sollte, um die erforderliche Übergröße bei Erhaltung der Gesamtpaßform zu erreichen.

Wie ist denn die Abriebfestigkeit der Farbe auf der neuen Schwebescheibe so zu beurteilen? Streß sie ruhig, wirf sie auch mal runter, die jetzigen Erkenntnisse sind wichtige Erfahrungen für die Performance auf dem Schlachtfeld.
« Letzte Änderung: September 22, 2012, 08:38:41 von asfael »
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Re: Tarak 3.0
« Antwort #48 am: September 22, 2012, 17:01:45 »
So mein experiment mit Wonderflex und Moosgummi.
Ich hab einfach das Moosgummi und das Wonderflex ausgeschnitten, wobei das Wonderflex 1-2 cm auf jeder Seite überstand. Danach hab ich aufs Moosgummi noch einen kleinen Rand geklebt.
Dann Wonderflex heiß machen, aufs Moosgummi klatschen und hinten wieder rumbiegen. Hat eine gute Stabilität. Danach hab ichs mal bemalt. Was denkt ihr?



Vaskur

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #49 am: September 22, 2012, 17:14:04 »
Kannst du schon Belastungstests vorweisen?


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Tarak der Spalter

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #50 am: September 22, 2012, 17:15:44 »
Naja man kann es biegen, aber nicht zu leicht und man kann es gegen die wandwerfen und es geht nicht kaputt, genauso wie drauf rum stiefeln ^^

Vaskur

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #51 am: September 22, 2012, 17:22:41 »
Also könnte man theoretisch ne ganze Rüstung draus bauen?


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Re: Tarak 3.0
« Antwort #52 am: September 22, 2012, 18:08:59 »
Ja das auf jedenfall, nur finde ich das es noch zu unecht aussieht. Vllt muss man irgendwie finishen.
Ach ja und wenn du ne komplette rüstung baust, dann viele kleinere Teile. Nicht ein paar große weil sonst die Stabiltät schon ganzschön abnimmt

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #53 am: September 22, 2012, 18:12:45 »
vlt kann man große flächen ja stattdessen mit schaumstoff machen, 2x10 mm platten aufeinander sind schon ganz ordentlich stabil

Asfael / Kheresh

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #54 am: September 22, 2012, 20:38:04 »
Scheibe gut!
Allerdings sehen durchgehend bemalte Metallteile eben nicht mehr unbedingt danach aus. Leute klopfen auf meine grüne Hammerkunst-Rüstung und wollen wissen, ob sie aus Plastik ist (!).
Ev. kann man künstliche Beschädigungen ergänzen ("Kratzer" und "Abblätterungen" mit Metallicton). um darunter liegendes "Metall" zu zeigen.
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Delenas

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Re: Tarak 3.0
« Antwort #55 am: September 23, 2012, 09:59:56 »
Was Alex sagt.

Ich weiß ja nicht, in wie weit sich das Material bemalen lässt, aber ggf. funktioniert ja trockenbürsten für Lackkratzer, so dass man da dann das darunter liegende Metall andeutet. (Miniaturen/Nerf bemalen lässt grüßen)

MfG Alex
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