Autor Thema: Schädelabdruck  (Gelesen 6795 mal)

Lucan

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #15 am: Januar 08, 2013, 13:31:24 »
aber was mir grade einfällt gips kannste nicht einfach draussen liegen lassen, wenns regnet is das ding hinüber

Skallgrim/Emek

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #16 am: Januar 08, 2013, 13:32:01 »
Stells dir wie Kreide vor. wenn flächig und groß, ist ist es stabil genug. Bei kleinen feinen sachen bricht es leicht ab.
@ Lucan: Wenn mans gut lackiert dürfte das klappen denke ich.

Gryndal Styrkaarson

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #17 am: Januar 08, 2013, 13:59:03 »
Bei Worblas musst halt schauen das du es auch wieder abbekommst, nicht weil es Klebt sondern sich gerne verklemmt.

Ich habe nen Fuchsschädel abgeformt, und musste sehr rumbiegen das das Worblas abging.

Ansonnsten klappts sehr gut.. ist halt nur hohl, müsstest es also ausschmäumen oder so das es nicht so leicht ist

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Inazea

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #18 am: Januar 08, 2013, 17:26:35 »
Wäre cool und ach ja: Der schädel ist da :-D Danke für die schnelle Lieferung ^^
Hätte ich gar nicht mitbekommen :-P freut mich ja, dass er gefällt :-)

Inazea

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #19 am: Januar 08, 2013, 18:31:50 »
Also hier ist mal Inazeas Spezi XD
Ich persönlich würde zur Silikonkautschukform greifen.
Recht simpel zu machen und vielfach verwendbar.
Als Material für den Abguss rate ich von gips ab.
Besser geeignet ist sohnen Zeug wie man es im Kunst bedarf oder bei Knauber bekommt das wird nahezu steinhart und ist nach der Behandlung mit Klarlack auch Wasserfest.
Das einzige Problem beim abformen des Schädels ist die Oberkieferpartie, da müsstest du mal schauen wie du es machst.
Es freut mich das dir "mein" Schädel gefällt.

LG Pater Pestatem

Grimnir

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #20 am: Januar 08, 2013, 23:03:32 »
http://www.kaupo.de/

die Seite spricht für sich selbst, da muss ich nicht mehr viel sagen :)

Das ist das was mir empfohlen wurde: http://www.kaupo.de/Produktkatalog/Silikonkautschuk/Mold-Max-Serie-K-Silikon.html

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Tarak der Spalter

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #21 am: Januar 08, 2013, 23:43:28 »
Geile Sache das werd ich so machen danke Okrim! (und auch Danke an den Rest :-D )

Tarak der Spalter

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #22 am: Januar 08, 2013, 23:59:00 »
Scheiße, hab mir gerade das Video angeschaut, das funktioniert echt gut nur leider ist das BRUTAL aufwendig.
Also ich glaube die Form erstellen wird schon einiges an Materialkosten verschlingen, den Rest seh ich nicht so kritisch.

Thoringsor Zoltar alias Croc

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #23 am: Januar 09, 2013, 20:00:03 »
Hi,

mit den Kauposachen arbeite ich auch. Sind aber nicht so wirklich gut geeignet und gehen bei richtiger und ausführlicher Anwendung ganz schön ins Geld der 2K-Schaum ist gut.

Ich nutze mittlerweile Formaform von Sculptare hier mal ein Link:
http://www.boesner.com/shop/plastisches-gestalten/holz-ton-speckstein/sonstige-formmassen-und-zubehoer/formbaumasse

Der Vorteil ist, Du kannst es wie Gummi nach dem Auskühlen haben oder Hart wie Glas mit einem Adpativ machen. Wenn es wie Gummi ist, kannst Du es immer wieder einschmelzen, Naja nicht ewig aber mehrfach. Und es schrumpft nicht wie alle die anderen Kautschukprodukte.
Das nehm ich für das Abformen von Schädeln, oder auch Postivemaskenformen.

Für Negativformen nutze ich Fimo Air Light. Kann man verarbeiten wie Knete und einfach an der Luft trockenen lassen. Wird hart wie Stein und schrupft nicht. Bricht auch nicht wie Ton oder Alganit und wässert auch nicht. Optimal für Latexgüße von Zierteilen. Und ist auch noch leicht. Ich versiegel damit sogar aus Ton geformte Positivmaskeformen.

Wenn Du einen Schädel abformen willst, dann klebe die Augenhöhlen, Nasenhöhle und die untere Schädelhöhe (da wo der Halswirbelansatz ist von innen und außen mit Malerklebeband ab (das billig aus dem Baumarkt). Und mach mit dem Band einen hochstehenden Streifen um den Schädel als Trennstreifen zwischen linker und rechter Schädelhälfte, noch besser ist sogar du machst einen längs und einen quer um den Schädel für 4 Formteilstücke. Dann alles mit Vaseline als Trennmittel eingepinselt und dann das Formaform genommen. Wenn die 2 bzw. 4 Teile ausgegärtet sind, vorsichtige abziehen und mit Handseifenwasser von der Vaseline säubern. (wenn Du die wie Gummi machst, dann musst Du mit Gibsbinde eine Außenverstärkung über das Formaform machen (eine Art Auffangverstärkung). Dann setzt Du die abgezogenen Teile einfach zusammen mit etwas neunem Formaform, dass Du auf die Randbereiche gibst. Fertig ist die Hohlnegativform des Schädels Nun kannst Du es mit Maskensilikon ausgießen oder mit Latex und dann mit dem Kaupo 2K-Schaum von innen ausschäumen. Außen angemalt fertig.

Ich habe früher so ganze Larpwaffen geschäumt, macht aber nur bei Massenproduktion Sinn, da sonst zu teuer für diesen Zweck, da Du auch noch Kernstabhalter für die Formen bauen musst und zuvor die gewünschte Waffe aus Holz (MDf) bauen musst für die Abformung. Daher nutz ich es nur noch für so Sachen wie kernlose Schädelabformungen oder ab und an im Maskenbau.


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Ruul

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #24 am: Januar 14, 2013, 08:54:37 »
Auch wenn ich was spät dran bin...
Warum nicht einfach Alginat?

Ich habe demnächst auch vor Schädel selber zu gießen und bin bei der Planung auf das hier:

http://www.ungebilde.de/shop/product_info.php/info/p242_Gesichtsabduck-Set.html/XTCsid/nkgqic5vk1mjf1mef46v0a16m0

gestoßen.

Härtet Elastisch aus. Ist kostengünstig und man kann es mehrfach verwenden. Ich nehme an, dass man anstatt einer "Maskenbauform auch eine Formfür das gießen von Schädeln herstellen kann.

Vor allem wenn es sich dabei "nur" um eine Abdruck, sprich Gesichtsteil handelt.

Sprich: Schädel mit Trennmittel einschmieren.. Alginat druff. Ruhig dicker.... Trocknen lassen. Aufschneiden (z.B. in Vorder und Hinterkopfteil)
Dann 2- komponennten PU-Schaum rein... Tach warten. Feddisch.
Darauf achten dass man PU-Schaum bekommt, welcher "mit Haut", also geschlossener Oberfläche aushärtet. Dann braucht man den quasi nur noch Färben..Aufkleben und man hat dauerhaft +15 Coolnes bei anlegen der Rüstung. ;)
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Re: Schädelabdruck
« Antwort #25 am: Januar 14, 2013, 16:19:28 »
Hi Ruul,

vergiss Alginat, es sei denn, Du willst nur einen Schädel maximal 2-3 machen und diese auch direkt hintereinander. Alginat schrupft mit der Zeit, wird hart und zerfällt in Bruchstücke. Das ist gut für eine Schnellarbformung um dann eine schnelle weitere Abformung daraus dann zu machen. Außerdem ist Alginat auf schwefelbasis in 90% der Fälle und das kann Latex angreifen.

Weiterhin wässert Alginat ständig nach, weil es das aufgenommene Wasser wieder abstößt. Man kann dadurch die Alginatformen zwar in einem luftdichten Folienepack ca. 2-3 Tage mit geringem Schrupfverlust aufbewahren, das war es aber auch schon.

Wenn Du also mehr als 2-3 Abformungen aus der Negativform eines Schädels machen willst, brauchst Du was dauerelastisches, was nicht weiter austrocknet und dehnbar ist ohne zu reisen oder etwas, was steinhart wird und dann musst Du bei einem Schädel mehrer Formteile machen.


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Re: Schädelabdruck
« Antwort #26 am: Januar 15, 2013, 09:54:50 »
Das war mir nicht bewusst.
Danke für die Info ansonsten hätte ich wohl einen Kauf für den A*sch getätigt.
Ich hatte angenommen, da das Zeug auch für Zahnabdrücke in der Dentalpraxis verwendung findet und damit unter anderem Skulpturen gemacht werden, wäre es die beste Alternative.

Aber gerade für Larper, von denen die meisten oft nicht allzuviel Zeit zum basteln haben,wäre dass supoptimal wenn der Spass nach 2 Tagen zerbröckelt ist... :/

Wieder was gelernt.
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Re: Schädelabdruck
« Antwort #27 am: Januar 15, 2013, 21:41:01 »
Kein Thema, wie Du an meiner Beschreibung bestimmt gemerkt hast, habe ich da ja auch erstmal meine schlechte Erfahrung gemacht und wurde daraus schlauer. In der Dentlamedi ist es ein anderer Kunststoff, der im Prinzip eine Art Silikonkautschuk mit plastelinartigen Beisätzen ist und hochgradig steril. Was ja auch sinn macht.

Plastelin ist übrigends auch ein schönes Material zum Skulpturen bauen und Formen bauen. Wir in der Kfz-Entwicklung für den Modellbau eingesetzt oder Für das 1:1-Konstruieren an echten Pkws für Spoieler, etc. Mann kann damit hochgradig feine Formen machen, ja sogar bis zu Barthaare von Mäusefiguren und wenn man das im Ofen Brennt ist es fast unzerstörbar und leicht wie Styropor. Ganz großere Nachteil extrem teuer und nur schwer zu bekommen.

Ich selbst habe in den letzten gut 5 Jahren bestimmt 3000Euro und mehr in reine Materialversuche gesteckt im Bereich Formbau und habe auch so ziemlich alles von Kaupo bzw. dem amerikanischen Originalhersteller Smooth-On durchprobiert und auch von dem Hersteller Sculptare. Wichtig ist halt, man muss genau wissen, was man machen möchte und wie es später verwendet werden soll und ob es eine Mehrfachverwendung haben soll. Ich habe ganz am Anfang sogar Holzformen aus MDF in 1:1 geschnitzt, diese dann mit Glasfaserspachtel aus dem Karroseriegroßbaubereich abgeformt in zwei Schalen und diese dann ausgeschäumt. (So ind er Art macht es auch HK immer noch. Ist aber zu aufwendig und kostenintensiv und lohnt nur bei großen Massenproduktionen mit einfacher Strukturgebung. Da wollte ich nie hin und will es auch jetzt nicht.

Latex eignet sich auch gut für flexible Abformungen. Da gibt es von Sculptare einige Addaptive, womit man die Struktur (also Dehnfähigkeit, Schrupfverhalten, Aushärtung, etc.) gut steuern und beeinflussen kann. Auch der Formengibs mit Glasfaseranteilen ist sehr gut und äußerst Bruchfest. Aber nicht geeignet für umgreifende 3D-Objekte wie einen Schädel. Eher für das Abformen von Siegeln und anderen Scheiben, etc.!

Schaut Euch mal bei boesner die Produkte von Sculputare an, das ist ein riesen Programm für alle möglichen Bereich und es gibt da auch ein geniales Produkteignungsbuch, glaube so um die 30Euro kostet das, lohnt sich aber echt. Besser und günstiger als unendlich viel durch Eigenversuche auszugeben. Die Kauposachen sind schon eher für den routinierten Profi geeignet, der sich mit Mischverhältnisen gut auskennt und da schon ein gutes Feingefühl entwickelt hat über die Jahre.


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Asfael / Kheresh

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #28 am: Januar 15, 2013, 22:44:05 »
Sach mal- ein Schädel ist doch eine "Vollform" (im Gegensatz zu einer Teilform wie "nur Maske") mit teifen Einbuchtungen (Augenhöhlen) und feinen Graten (Nasen), oder?
Wenn man sowas abformen will, bedeutet das 2 Dinge:
1. Die Abform-Form muß flexibel sein (damit man sie erstens vom Original und zweitens vom neuen Gußstück abkriegt. Deshalb bin ich für Silikon. Das ist teuer, aber am besten geeignet. Die Silikonform muß dick genug sein, um die Form zu halten, aber flexibel genug, um das Abgußstück beim Entfernen nicht zu beschädigen.
Wenn das Original mit Silikon bedeckt ist (vorher Trennmittel auftragen- Silikon ist eine hervorragender Klebstoff) kann der restliche, Stabilität gebende Teil der Gußform aus Gips gemacht werden. Deswegen
2. Gips ist nicht flexibel und bruchanfällig. Deshalb darf der Gipsüberzug der Silikonschicht keine Einbuchtungen mehr haben und muß "Solltrennlinien" eingebaut kriegen. Nach dem Festigen auf dem Originalstück wird erst der Gipsmantel und dann das flexible Silikon getrennt. Auch die Silikonschicht muß "Trennlinien" haben, da man sie nicht wie eine Socke vom Original abstreifen kann. Wo diese Trennlinien liegen müssen, ist ein bischen Überlegungs- und viel Erfahrungssache.
Ist das Original aus Gips- und Silikonmantel gelöst, arbeitet man jetzt (falls noch nicht passiert) einen Gußkanal ein.
Dann Form sicher wieder zusammensetzen und Gips (oder Flüssigschaumstoff) durch den Gußkanal füllen, warten, bis trocken, Form abnehmen, und zur Massenproduktion übergehen.
Und wie Zoltis Beiträge (vielen Dank übrigens; ich weiß Bastler zu schätzen, die Ihre Erkenntnisse teilen) bereits durchblicken lassen: Kenntnis der Theorie macht noch keinen Schädelhaufen. Auch wenn man das Original nicht selbst skulptet, ist das Ganze als "Kunsthandwerk" zu bezeichnen.
Erm- und weil es unfein ist, sich selbst zu zitieren, zitier ich mal Britta:
http://larp-monsterbau.de/html/brittas_wolf.html . Ihre Erklärungen über Abgußtechniken sind einfach .... umfassend.
Viel Glück beim Bau (das Du genug Biß für sowas hast, sieht man an Deiner Rüstung).
« Letzte Änderung: Januar 15, 2013, 22:52:10 von asfael »
"Into the darkness he went. Into the flames of hell. With his head held high. And he smiled." (Warhammer- Predigttext; Wordbearers)

Thoringsor Zoltar alias Croc

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Re: Schädelabdruck
« Antwort #29 am: Januar 19, 2013, 16:02:42 »
Das was Asfael da aufgeführt hat ist auch eine Möglichkeit, wie man es machen kann.  :D

Einen Menschenschädel kann man aber auch mit festen Abformschalen abnehmen, nur weil es eine Vollform ist, muss man nicht gleich denken, dass sowas nur mit einer Flexnegativeabformung geht. Ein Ball ist auch eine Vollform und läßt sich sogar in 2 Schalen aus einer Hartabformung herstellen ohne großen Materialaufwand. Bei einem Menschenschädel muss man diese nur entsprechend aufteilen und die Innenbereiche (wie bereits erwähnt - also Augenhöhlen, Nasenhöhlen, Halswirbelansatzloch, etc.) schließen (z.B. Malerklebeband ist da mit eine sehr günstige und schnelle Möglichkeit). Ich brauche für einen Menschenschädel maxi. 6 Schalen, je nachdem ob mit Kiefer oder ohne (2 für den Kiefer und 4 für den eigentlichen Schädel) geht aber auch für einen zusammenhängenden Schädel in 3-4 Schalen, kommt auf das gewünschte Endergebnis an. (Ich stell dazu mal demnächst ein paar Fotos ein.)

Was aber mit der Methode und dem Material von Asfael gut geht ist eine Innen- und Außenabformung eines Schädels zu machen. Das geht auch mit dem Formaform, wenn man es flexibel einstellt und nutzt, aber ist mit Maskensilikon oder Silikonkautschuk schöner und angenehmer.

Wenn man natürlich Schädel mit vielen Zacken, Rundungen und Ecken und Kanten abformen möchte. (z.B. Reh, Hiersch, Wildschwein, Drachen, etc.), dann muss man eine flexible Form bauen. Dies kann wie bei mir ebenfalls beschrieben erfolgen oder wie von Asfael beschrieben und es gibt garantiert nuoch 20 weitere Möglichkeiten. Das ist eifnach eine Geschmacksfrage der eigenen Werkstoffvorlieben, des eigenen Bearbeitungsvermögens und natürlich des eigenen Geldbeutels.  ;D

Ich finde hier sollte jeder für sich entscheiden was er und wie er es machen möchte und unter welcher Zielprimisse er das machen möchte. Außerdem finde ich neue Ideen und Anregungen auch immer gut. Ich probier ja auch gerne mal was Neues aus.

Die Plastelingeschichte ist für die Positivform gedacht und nicht für die Negativform. Nur noch zur Erwähnung am Rande.


Tomop Bukh - Coach
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