Autor Thema: Nurgle Kult Guide - Inoffizielle Fassung  (Gelesen 2598 mal)

Lucan

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Nurgle Kult Guide - Inoffizielle Fassung
« am: Januar 04, 2013, 19:55:39 »
Dieser Guide wurde von den Mitgliedern des Nurglekults erarbeitet und dient Neulingen als Portrait von uns. Das Ganze ist als Anleitung zu betrachten, aber nicht als Pflichtprogramm. Auch wir sind immer offen für neue Ideen die gut zu uns passen.

Nurgle Kult Guide

In diesem Guide findet ihr alle Informationen welche wir, der Nurgle Kult gemeinsam erarbeitet und zusammengetragen haben. Vielen Spielern fällt es schwer sich mit einer bösartigen Rolle zu identifizieren, gerade wenn sie das ganze zum ersten Mal machen. Man weiß nicht recht wie der Charakter agiert, was er tun kann und darf ohne dass es unglaubwürdig wirkt.
Da der Hintergrund sich nur selten mit Freizeitaktivitäten und allgemeinen Lebensarten beschäftigt haben wir mit diesem Guide den Versuch gestartet Lücken zu füllen. Teils bestehen unsere Inhalte aus Schlussfolgerungen, aus allgemeinem Wissen oder auch aus Interpretation und Praxiserfahrungen.

Inhaltsübersicht:
-1:  Äußere Erscheinung eines Nurgle Charakters
-2:  Beweggründe, Motivationen
-3:  Das Spiel untereinander
-4: Das Spiel mit anderen Kulten in den „Horden des Chaos“
-5: Das Spiel mit den Anderen (außerhalb der „Horden des Chaos“)
-6: Das Fernkampfregiment


1: Äußere Erscheinung eines Nurgle Charakters

Unsere Primärfarben sind natürliche Erdfarben. Hierzu zählen Brauntöne (Ocker, Dunkelbraun usw.), Grüntöne (Moosgrün, Olivgrün usw.) und auch in gewissem Maße Grau und Schwarz. Unsere Kleider sind verwaschen, fleckig und schmutzig.
Beachte, dass dies auch häufig Kleidung ist oder sein kann, die aus dem vorherigen Leben des Nurgle Anhängers stammen könnte (ehemaliger Landsknecht, Bretone, Seemann, Barbar, imperialer Bürger, Bettler, Priester ...)
Unsere Anhänger legen keinen Wert auf saubere oder gepflegte Kleidung und es muss in erster Linie bequem und praktisch sein. Entsprechend sammeln sich Schmutz, Blut, Eiter und andere Flüssigkeiten mit denen wir operieren schnell auf der Kleidung an und trocknen fest. Im Grunde kann es nicht schmutzig genug sein.
Im Gegensatz zu den anderen Göttern überladen wir unsere Kleidung nicht mit Chaossymbolen oder Nurglesymbolen. Diese tauchen auf unserer Kleidung eher dezent, wenn überhaupt auf. Das Gesamtbild, die gesamte Erscheinung sagt bereits aus welchem Gott wir angehören, wir benötigen dazu keine Symbole und scheren uns auch nicht um einheitliches Auftreten. Talismane und Glücksbringer sowie Gebamsel dagegen sind religiöses Werkzeug und dürfen selbstverständlich viel Symbolik zeigen.

Von Stickereien und Malereien auf der Kleidung wird aber in der Regel abgeraten.
Beachtet, dass lieber Qualität statt Quantität im Vordergrund stehen sollte
Auch unsere Rüstungen sind fernab von einem gepflegten Zustand, Rost und Korrosion prägen diese. Hier sind Lasuren mit dreckigen Brauntönen oder schwarzer Farbe sehr zu empfehlen. Entgegen der gewöhnlichen Kleidung bietet Rüstung Platz für Symbolik. Verzierungen können Chaossterne/Pfeile/Nurglesymbole enthalten.
Mutationen sind bei uns vor allem Zeichen der Krankheit. Übergroße Warzen und Pusteln, verformte Knochen, zusätzliche Organe oder Gliedmaßen, offene große Wunden. Falls wir tierische Aspekte annehmen sind dies in erster Linie Fliegen, Schnecken und Insekten.
Wichtig! Wir wissen dass Nurgles Anhänger meistens nicht sonderlich gut riechen. Bitte seht davon ab dies auch darstellen zu wollen mit solchen Ideen wie Furzsprays. Daran hat wirklich niemand Spaß.
Viele Spieler werden auch so reagieren und sich die Nase zuhalten, dazu braucht es keinen echten Gestank. Falls ihr einen markanten Geruch wollt könnt ihr eventuell auch im Esoterikshop etwas finden was zwar eigenartig ungewohnt riecht, aber nicht gleich die ganze Luft verpestet.

Facemods:
Hier gibt es bei uns im Grunde 2 sehr brauchbare Möglichkeiten:
Maskenteile UND Kapuzen: Diese bedecken einen Großteil des Gesichts, in der Regel sind nur Augen oder vielleicht auch mal der Mund zu sehen. Es sollte so aussehen als ob der Träger etwas zu verbergen hat, vielleicht weichen auch schon von innen irgendwelche Flüssigkeiten durch und verfärben das Material. Des Weiteren sollte wirklich dafür gesorgt sein, dass bei einem völlig durch Maskenteile entstellten Gesicht die Kapuze nicht ungünstig verrutschen kann, sodass der ganze „Zauber“ verfliegt.

Latexmasken:
Hier zeigt sich der Nurgler in seiner ganzen Pracht. Er hat kein Problem damit sein entstelltes Gesicht zu zeigen. Hier findet man alle möglichen Details, Warzen, Auswüchse und was sonst noch so an Mutationen möglich ist.

Nicht ausreichend sind bei uns Warpaints oder einfache Mullbinden im Gesicht, das wirkt einfach zu beliebig. Könnte ja schließlich auch einfach nur ein Verletzter sein.


2: Beweggründe, Motivationen

Warum gibt sich ein Mensch freiwillig einem Gott der Krankheit und des Todes hin? Das ist eine Frage mit der wir manchmal konfrontiert werden und die Antworten hierzu sind wichtig um uns glaubhaft zu machen. Kurzum treibt meistens die Angst vor einem schmerzhaften Tod die Menschen in Nurgles göttliche Arme.
In der Regel werden Menschen mich schrecklichen Krankheiten befallen und beginnen dann Nurgle um Erlösung zu bitten. Die Schmerzen lassen nach und sie danken Nurgle für ihre Rettung. Die Gebete an Nurgle machen die Menschen vielleicht immun gegen die Krankheiten doch sie selbst werden zu Wirten und es bereitet ihm Freude die Geschenke Nurgles auch zu den anderen Menschen zu tragen, ein Zeugnis ihres Glaubens, abzuliefern.

Nurgles Diener sind sehr religiös und wir verbreiten die Lehren Nurgles so oft wir können. Gleichzeitig sind Nurgles Diener immerzu neugierig welche Krankheiten ihr Gott wohl in anderen Ländern streut und verbreitet. Sollte das Land frei von Tod und Verfall sein so ist es unsere Mission Nurgles Segen überall zu verbreiten


3: Das Spiel untereinander

Nurgles Anhänger unterscheiden sich in einem Punkt sehr von den übrigen Chaoskulten. Wir stehen in einem sehr familiären Verhältnis zueinander. Alle sehen sich als Brüder oder Schwestern an und sind zumindest untereinander sehr gesellig. Man kann sich den Nurglekult ein wenig wie eine Zigeunergesellschaft vorstellen. Es gibt natürlich auch mal Streitigkeiten unter Geschwistern, meist wegen lapidaren Kleinigkeiten, aber diese lösen wir in der Regel nicht mit der Waffe sondern mit deftigem Gebrüll (falls unsere Stimme das noch hergibt!!).
Unsere Anhänger haben die verschiedensten Eigenschaften, manche sind geistig sehr primitiv oder zurückgeblieben, andere sind hochintelligente Wahnsinnige. Trotzdem verachten wir uns untereinander nicht sondern schätzen und respektieren uns gegenseitig.
Gemeinsame Aktivitäten und Rottenbildungen sind bei uns selbstverständlich und in der Regel versuchen wir geschlossen zu bleiben.
So beginnen wir unseren Tag gemeinsam mit einer morgendlichen Predigt und besprechen in unserem Tempel den Tagesablauf und wie wir unserem Gott heute am ehesten dienen können, um seine Geschenke zu verteilen.
Zu unseren bevorzugten Aktivitäten gehören Heilungen und „Verbesserungen“, auch nicht notwenige Operationen, Infusionen und Transplantationen können bei uns nach Herzenslust ausgeübt werden (hierbei, wenn Fremde im Spiel sind bitte immer den stets geltenden HDC Codex berücksichtigen, insbesondere was Eingriffe in HDC-fremde Charakterleben betrifft).
Begutachtungen und Analysen der Umwelt, Krankheiten der Menschen außerhalb unseres Tors und „Hilfeangebote“ für eben jene Kranke. Gemeinsame Gebete, Trankherstellung sowie der Handel mit unseren Mixturen sind weitere Spielmöglichkeiten.
Auch das Feiern nach einem erfolgreichen Tag sollte bei uns durchaus ein beliebter Brauch sein.

4: Das Spiel mit anderen Kulten in den „Horden des Chaos“
Das Zusammenspiel mit den Kulten der anderen Chaosgötter ist bei uns ebenfalls ein wichtiges Thema: Sei es der Handel untereinander für allerlei Zutaten oder auch die Teilnahme an unseren Feierlichkeiten. Wir arbeiten mit manchen Kulten lieber als mit anderen zusammen, sind aber erst mal grundsätzlich offen für jegliche Angebote.


5: Das Spiel mit den Anderen (außerhalb der „Horden des Chaos“)

Das Spiel mit den anderen resultiert direkt aus der Gesellschaft untereinander.  Mitleid  mit denen die nicht die umfassende und wärmende Liebe unseres Gottes empfangen ist eine Möglichkeit. Aber auch ein gewisser primitiver, manchmal auch sehr eigener  Humor sind Charakterzüge die wir nach außen tragen.
Zu unseren Aktivitäten außerhalb des Kultes gehören Dinge wie der Handel mit Gefangenen (die wir kaufen oder tauschen von den anderen Kulten) um Experimente durchzuführen oder auch einfach nur Bekehrungsversuche durchzuführen.  Präsenz zeigen indem wir als geschlossener Mob umherstreifen und auch das Wort und die Geschenke des Verpesters in unserer Umwelt verteilen.
Auch Forschung und das Erkundigen über die Krankheiten in anderen Kulturen ist eine Möglichkeit.
Austausch mit Heilkundigen und der Erwerb fremdartiger Krankheiten und wenn möglich auch der entsprechenden Erreger.
Durch die Religiosität, das Gemeinschaftsempfinden und der offenen Freundlichkeit unseres Gottes veranstalten wir auch regelmäßig Feste wie einige Feiertage zu unseren Heiligen oder eine Armenspeisung. So können wir nicht nur andere Kulte in das Spiel integrieren, sondern auch versuchen außerhalb neue potenzielle Jünger in unsere heiligen Hallen einzuladen.
Ein gutes Beispiel für unsere Familienbande und den Umgang mit Fremden sind die Fireflys aus dem Film Haus der 1000 Leichen oder The Devils Rejects. Zwielichtige Charaktere mit eigenem Kopf und eigenen Plänen, vielleicht nicht unbedingt bösartig, aber vermutlich vollkommen durchgedreht.


6: Das Fernkampfregiment
Der Nurglekult wird vermutlich das erste offizielle Fernkampfregiment der HDC bilden. Unsere Waffe der Wahl wird die Armbrust sein, eine brachiale, weniger präzise Waffe die besser zu uns passt als der Bogen  Es wäre wünschenswert wenn sich unsere Mitglieder mit einer Armbrust ausrüsten. Auch Nahkampf ist natürlich möglich, aber eröffnen werden wir Kämpfe in der Regel vermutlich mit der Armbrust
« Letzte Änderung: August 27, 2013, 10:16:20 von Hrotgar »